Tick Tack Ting Ting?

Vor kurzer Zeit war ich wieder mal in Changsha. Die Stadt lässt mich nicht los, was banal ist, da meine Freundin dort lebt. Ich schrieb hier, dass ich vor Changshas Lärm und Staub floh. Nun kam ich mit meinem Herren und weißen Affen im Gepäck also zurück. Das hatte nichts mit Lust zu tun, aber […]

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Tick Tack

Stehe ich, wo ich stehe, weil ich komme, woher ich komme, oder sehe ich, was ich sehe, wenn ich zurückblicke, weil ich stehe, wo ich stehe? Erinnerungen … Ich erinnere mich an … … Tick … das Karussell vergeht. … Tack … Anna brach vorsichtig ein kleines Stück Schokolade aus ihrem Weihnachtsmann heraus. Dann stellte […]

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Affenkarussell

Ich bin im Juli in Nanjing gelandet aber heute – im November – fühle ich mich immer noch schwerelos und unverbunden. Das ist nicht schlecht, das ist nicht gut: das ist das Leben, das ich immer wollte, ohne dass ich es kannte und das ich nun, da ich es lebe, verwundert betrachte wie Fremde, die […]

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Was mir gefällt

In China schaut man selten zurück: Jedoch bricht die Narbenliteratur beredt das tiefe Schweigen zur Kulturrevolution und die chinesische Regierung überlegt, wie der Himmel, den sie grau gefärbt haben, wieder blau zu machen sei. Sich Zeit zu nehmen, sich zu besinnen, ist ein Luxus in China, wo alles nach vorn gerichtet scheint, wo alles Umbruch […]

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Vom Feiern.

Ausgehen Leben: Ausgehen, Party machen, Saufen, einen drauf machen: Spaß haben. Der Spaß ist nicht einfach. Nicht für mich, nicht mehr, nicht dann, wenn ich Spaß haben muss oder auf Partys Spaß haben soll. Natürlich kann die Party Spaß machen, aber manchmal sind Partys für mich, als wäre ich gezwungen, eines meiner alten Lieblingslieder zu […]

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Regen, Liebe und ein altes Kind

Ich gehe spazieren, ich will zur Yuelu-Akademie. Das ist die zweitälteste Universität des Landes, sie ist über 1000 Jahre alt. Von außen habe ich das Gelände schon gesehen, ich erwarte nicht viel und liege damit, wie meistens, falsch. Ich habe in der Akademie für eine Sekunde das gefunden, was wir angeblich alle suchen. Aber dazu […]

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meine Arbeit und Ich

Auch wenn das Wohnheim, die Wohnheimbewohner und ihre Partys mich von mir abhalten, ist meine Hauptbeschäftigung doch meine Arbeit. Ich unterrichte fünf Tage die Woche Deutsch. Dabei muss ich an zwei Tagen um 8 und an drei um 10 Uhr beginnen. So habe ich mir angewöhnt um 9 manchmal auch um 8 schlafen zu gehen. […]

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und dann …

Schreiben, schreiben, schreiben! Ich will schreiben, aber ich schreibe nicht. Das liegt an mir und meinem Leben. Auch wenn viele meinen, Ich und mein Leben, das sei ein und dasselbe, handelt es sich doch um zwei Dinge, die sich nur hin und wieder überschneiden und gleichen. Mein Leben, das ist, was mir passiert in China, […]

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Am Anfang …

Am Anfang… Eigentlich wollte ich mit dem Satz beginnen: Gestern bin ich angekommen, heute bin ich immer noch nicht hier. Doch vor ein paar Tagen hat mich meine Großmutter daran erinnert, dass einer der ersten Einträge in mein Russlandbuch mit den Worten endete: ich sei zuhause. Das Gefühl zuhause zu sein, habe ich auch heute, […]

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